ALIF - Vorchdorf

Location

Adresse: 
Messenbacherstraße 30
Ort: 
4655 Vorchdorf
Bundesland: 
Oberösterreich
E-Mail: 
office@alif.at
Website: 
Herkunft: 
Türkei
Dachverband: 
Austria Linz Islamische Föderation
Gegründet: 
Sonntag, Dezember 22, 1991
Moschee: 
Ja
Verbindung ins Ausland: 
Milli Görüş Türkei
Ausrichtung: 
Nationalistisch und islamistisch
Kultusgemeinde: 
Austria Linz Islamische Föderation
ZVR: 
556029945

Der Verein

Der Verein ALIF Vorchdorf ist Teil der Kultusgemeinde der Austria Linz Islamische Föderation  mit Sitz in der Wiener Straße 298b, 4030 Linz. Er existiert seit Dezember 1991. 

Die Jugendgruppe des Vereins hat ihren Sitz in der Alte Gmundenstr. 30 in Vorchdorf.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Islamische Föderation (IF) ist die Österreich-Sektion der türkischen Milli-Görüş-Bewegung (Milli Görüş, deutsch: Nationale Sicht)  und betreibt rund 70 Vereine in Österreich. Sie wurde 1987 gegründet, um die Bedürfnisse der türkisch-muslimischen Gastarbeiter vor allem in religiöser und sozialer Hinsicht zu befriedigen. Neben ATIB ist die Islamische Föderation die mitgliederstärkste türkisch-islamische Organisation in Österreich. Die Zentrale für Wien und Umgebung befindet sich in der Rauchfangkehrergasse 36/10 in 1150 Wien, jene für Westösterreich (Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg) in der Lunzerstraße 25 in 4030 Linz.

Die Kultusgemeinden der Islamischen Föderation

Nach Inkrafttreten des neuen Islamgesetzes im Jahr 2015 organisierte sich die Islamische Föderation in 5 Kultusgemeinden mit insgesamt 52 Moscheevereinen innerhalb der IGGÖ:

 

 

Diese Struktur ist allerdings in erster Linie den Vorgaben des Islamgesetzes von 2015 und der in diesem festgelegten Struktur der IGGiÖ geschuldet. Stimmberechtigt sind innerhalb der IGGÖ die einzelnen Kultusgemeinden, zudem hat jede Kultusgemeinde das Recht, eine/n Vertreter/in in den Schurarat zu entsenden (Art. 8, Abs. 3 der Verfassung der IGGiÖ) und muss mit zumindest einer/m Vertreter/in im Obersten Rat der Glaubensgemeinschaft vertreten sein (Art. 9, Abs. 3). Auf die tatsächliche Struktur und Arbeitsweise der Organisation haben die Kultusgemeinden keine Auswirkung.

Milli Görüş (Nationale Sicht)

In Europa ist Milli Görüş überall dort aktiv, wo aus der Türkei eingewanderte Menschen und deren Nachfahren leben. Die Organisation wird nicht nach Ländern, sondern nach bestimmten regionalen Kriterien verwaltet. In Österreich hat Milli Görüş zwei Organisationsregionen: Wien und Umgebung bilden eine Region mit insgesamt 22 Moscheevereinen[1], Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg eine weitere.

Neben Wien existieren Niederlassungen in Oberösterreich, Niederösterreich, dem Burgenland, Salzburg, Vorarlberg und Tirol.

Die Islamische Föderation wird offiziell von verschiedenen Personen nach außen hin vertreten. Die Vertretungen in den einzelnen Vereinslokalen oder Moscheen haben jedoch kaum Einfluss innerhalb der Organisation. Das bekannteste Gesicht der Islamischen Föderation in Österreich, ist nach wie vor Mehmet (Muhammed)[2] Turan, auch wenn er die Organisation nicht mehr offiziell vertritt.[3]

Milli Görüş wird nach einem streng hierarchischen System verwaltet, von den Mitgliedern wird Gehorsam gegenüber den Funktionären als religiöse Pflicht argumentiert und erwartet. Die Mitgliederzahlen weisen seit Jahren keine größeren Änderungen auf. Aber vor allem im Bereich der zur Organisation gehörenden Hilfsorganisationen, wie etwa dem Hasane-Hilfswerk sind zunehmende Aktivitäten festzustellen. Nach Informationen des Hasane-Hilfswerk wurde allein im Jahre 2016 Geld für 160.000 Opfertiere für bedürftige Menschen gesammelt.[4]

Die Islamische Föderation (IF) ist ein Bündnis von Vereinen, welche überwiegend Moscheen betreiben. Daneben können der IF Wien aber auch Kindergärten, wie etwa jene des JUWA Bildungs- und Beratungszentrums, kurz JUWA – BBZ (Zentrale: 1100 Wien, Pernerstorfergasse 57/27) zugerechnet werden. Auf der türkischsprachigen Seite von JUWA wird etwa die Zugehörigkeit desselben zur IF Wien ersichtlich. Unter dem Reiter „Eğitim Kurumlarımız“ (dt. Unsere Bildungseinrichtungen) werden die Kindergärten von JUWA gelistet:
http://www.egitim.at/index.php?option=com_content&view=article&id=75&Itemid=504 (letzter Zugriff erfolgte am 28.03.2017)

Zudem plant die IF Wien zurzeit die Gründung eines Gymnasiums in Wien-Simmering in der Florian- Hedorfer-Straße. Dieses soll im geplanten Neubau eines Kulturzentrums untergebracht werden. Allerdings gibt es derzeit einige Querelen mit dem Bezirk.[5]  

Die Finanzierung der IF Wien erfolgt nach eigenen Angaben durch Spenden, aus Mitgliedsbeiträgen, aber auch durch Zuwendungen ausländischer Sponsoren.

 

Die Moscheen
In den Moscheen arbeiten seit dem Jahr 2000 überwiegend türkische Imame, die ihre Ausbildung in Ägypten abgeschlossen haben. Einige haben nach dem dortigen Militärputsch ihre Ausbildung allerdings abgebrochen. Es besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen Milli Görüş und der Muslimbruderschaft in Österreich.

Die Organisation versucht zwar, deutschsprachige Imame auszubilden, hat aber bisher kaum Erfolge vorzuweisen. Nur in vereinzelten Moscheen ist ein Imam anzutreffen, der in der Lage ist, auf Deutsch zu kommunizieren.  Milli Görüş begrüßt offiziell die Ausbildung der Imame an europäischen Universitäten, propagiert aber gegenüber den eigenen Mitgliedern das Misstrauen gegenüber diesen Einrichtungen, indem sie auf die Gefahren der Assimilierung durch diese Universitätsausbildung hinweist und vor einem solchen Studium warnt.[6]

Nachdem die Zusammenarbeit zwischen Milli Görüş und ATIB in den letzten Jahren immer enger wurde, ist nicht auszuschließen, dass auch in Österreich, wie bereits in einigen anderen europäischen Ländern der Fall, die Imame der Milli Görüş von der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet Isleri Baskanlig (DIYANET) finanziell gefördert werden.

In den letzten Jahren wurden die Aktivitäten von Milli Görüş unter Hochschulstudenten und -studentinnen verstärkt. Die Organisation soll bereits über 175 Studenten-Wohnungen in Europa betreiben.[7] Vor vier Jahren betrug die Zahl solcher Wohnungen gerade einmal vier.[8] Viele Jahre hatte Milli Görüş Stipendien an türkische Studentinnen vergeben, die wegen des Kopftuchverbots an staatlichen Hochschulen in der Türkei im Ausland studieren wollten. Dieses Kopftuchverbot wurde in der Türkei 2010 aufgehoben, so dass diese Art der Unterstützung heute nicht mehr nötig ist.

Nach den Kopftuch-und Niqabdebatten in Österreich ist eine aktive Teilnahme von Milli Görüş an den Diskussionen und Demonstrationen gegen das geplante Neutralitätsgebot für Angestellte in bestimmten Teilen des öffentlichen Dienstes zu beobachten. Von Seiten islamistischer Organisationen wird das Kopftuch immer wieder für eigene politische Zwecke und auf Kosten vieler muslimischer Frauen instrumentalisiert.

 

Unterorganisationen

Milli Görüş verfügt über eine eigene Frauenabteilung und eine Frauen-Jugendabteilung, die ihre Zentrale ebenfalls in der Rauchfangkehrergasse 36 (Tür 17) in 1150 Wien haben, sowie über eine eigene Jugendföderation (JUWA) und die Interkulturelle Studentenvereinigung an der gleichen Adresse (Tür 7). Zudem existiert in der Rauchfangkehrergasse 35/39 der Muslimische Akademikerbund.

 

Milli Görüş – Geschichte

Die Milli Görüş Bewegung ist das türkische Gesicht der politischen Islamisierungsbewegungen des 20. Jahrhunderts in der islamischen Welt. Unter Verwendung demokratischer Instrumentarien ist es das Ziel der Bewegung, in der türkischen Republik einen islamischen Staat zu errichten.Erbakan_Ankündigung.jpg

Der Gründer der Bewegung, Necmettin Erbakan, der auch von der Islamischen Föderation Österreichs hochgeschätzt wird, betrachtete seine Partei nicht als Teil des demokratischen Systems, sondern als Organisation, die das demokratische System überwinden und ersetzen soll.[9] Mit einer national-religösen Bewegung gelangte seine Partei, die Wohlfahrtspartei (Refah Partisi, RP), 1996 an die Spitze einer Regierungskoalition, Erbakan selbst war 1996/97 Ministerpräsident der Türkei. Ein wichtiger Sieg gelang seiner Partei aber bereits im Jahr 1994 mit der Eroberung des Bürgermeisteramtes in Istanbul durch Recep Tayyip Edogan und in Ankara durch Melik Gökcek. Nachdem die RP im Dezember 1997 verboten worden war, gründete Erbakan als Nachfolgeorganisation derselben die Tugendpartei (Fazilet Partisi, FP), die 2001 ebenfalls verboten wurde. Von der daraufhin gegründeten Glückseeligkeitspartei (Saadet Partisi, SP) spaltete sich ein Reformflügel unter Führung Recep Tayyib Erdoğans als Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (Adalet ve Kalkınma Partisi, AKP) ab. Erbakan blieb bis 2010 Parteivorsitzender der SP. Er verstarb im Februar 2011.

Saadet Partisi

Auch wenn die SP als Partei Erbakans in der Politik nicht mehr wirksam ist, so sind doch verschiedene Organisationen und Medien der von ihm initiierten Bewegung und Ideologie noch immer in der Gesellschaft aktiv und einflussreich, auch in Österreich. Ein aktives Mitglied der SP (Saadet Partei)[10] und Kandidat der Partei in Yozgat, Ramazan Yildiz, ist als Religionslehrer an höheren Schulen in Wien tätig und war Mufti der IGGÖ.[11]
Neben ihren parteipolitischen Aktivitäten verfügt die SP über Jugendorganisationen,  Hilfsorganisation, Zeitungen usw., die in der Türkei und im Ausland aktiv sind:

  • Milli Gazete[12] (Nationalzeitung) (Diese Zeitung wird von der Islamischen Förderation Österreich verbreitet und hat u.a. im Dezember 2016 gegen Silvesterfeiern  Stellung bezogen. Die Ausgabe vom 31.12.2016 titelte mit den Worten „Heute ist der letzte Tag. Dies ist die letzte Warnung: Wagt es nicht zu feiern!“) 
  • Anadolu Gençlik Derneği AGD (Anadolu Jugend Verein)[13]    Milli_Gazet.png
  • TV5 (Fernsehsender)[14]  
  • Anadolu Gençlik Dergisi (Jugendzeitschrift) [15]
  • Ekonomik ve Sosyal Araştırmalar Merkezi ESAM (Wirtschaft und Gesellschaftsforschungszentrum)[16]
  • İslam Toplumu Millî Görüş (Milli Görüş in der Welt)[17]
  • Evrensel Hâfızlar Derneği (Verein- der Hafiz)[18]
  • İlim Kültür ve Eğitim Vakfı (Stiftung für Kultur und Bildung)[19]
  • Şuurlu Öğretmenler Derneği (Lehrerverein)[20]
  • Teknik Elemanlar Derneği (Verein der Techniker)[21]
  • Esnaf ve Sanatkârlar Derneği (Verein der Handwerker)[22]
  • Cansuyu Yardım Derneği (Hilfsverein)[23]
  • Evrensel Sevgi ve Kardeşlik Derneği (Verein für internationale Liebe und Brüderlichkeit)[24]
 

Aktuelle Aktivitäten

Die Organisation deklariert sich in Europa zwar nicht als politische Partei, aber in den Vereinslokalen wird aktiv Propaganda für die türkische Saadet Partei (SP) betrieben. Auch in Österreich zeigt die Islamische Föderation immer wieder politisches Engagement. So trat sie etwa bei der niederösterreichischen Landtagswahl 2008 mit der „Liste für Niederösterreich“ bei einer Landtagswahl an und mit dem „Bündnis Mosaik“ bei den Wahlen zur Arbeiterkammer. Einzelne Mitglieder der Islamischen Föderation kandidieren auch immer wieder innerhalb der SPÖ für politische Mandate und Ämter. So kandidierte etwa Resul Ekrem Gönültaş letztlich erfolglos für ein Nationalratsmandat der Sozialdemokraten[25] und Ibrahim Cansiz, ALIF-Generalsekretär in Freistadt ist gleichzeitig SPÖ-Gemeinderat in der Stadt.[26]

Imam Hatip.pngIn den letzten Jahren entwickelte die Islamische Förderation ein Naheverhältnis  zur türkischen Regierungspartei AKP. In Veröffentlichungen der aktiven Mitglieder wird diese Nähe immer wieder zum Ausdruck gebracht. Auch die Tatsache, dass die Saadet Partei in Österreich bei den letzten türkischen Wahlen nur noch 2951 Stimmen erhielt, kann als Zeichen dafür gelesen werden, dass die Mitglieder von Milli Görüş nun aktiv die AKP unterstützten. Nachdem die Mitglieder der Gülen-Bewegung nach dem Putschversuch im Sommer 2016 in der Türkei aus staatlichen Einrichtungen entfernt worden sind, bestehen gute Chancen für die Milli Görüş-Bewegung, ihre Anhänger auf den leergewordenen Posten unterzubringen.

Einzelne Milli Görüş Aktivisten pflegen engen Kontakt zu staatlichen Behörden in der Türkei, was ebenfalls als Zeichen für einen Wandel hin zur  AKP-Regierung gedeutet werden kann. Die Imam-Hatip-Schule in Wien ist ein gutes Beispiel hierfür.[27] Die Schule wurde mit Förderung des türkischen Unterrichtsministeriums gegründet. Sie wird von der Islamischen Förderation Wien verwaltet, aber Lehrer und Unterrichtsmaterial werden von der Türkei zur Verfügung gestellt.

Nicht zuletzt durch und mit Unterstützung der türkischen Regierung befindet sich Milli Görüş in einem politischen Wandlungsprozess. Die antiwestlich-politischen Haltungen und die Propagierung derselben verstärken sich, nachzulesen etwa in Saba Ülkesi[28] oder Perspektif[29]. Es ist allerdings zu beobachten, dass der direkte Angriff auf den Westen und die Demokratie zunehmend in modischere Debatten verpackt und versucht wird, den Westen über Islamophobie-Debatten zu delegitimieren, ein Weg, der vor allem von der europäischen Muslimbruderschaft vorgegeben wird.

Zu diesem neuen Image tragen vor allem die Jugendorganisationen der Islamischen Föderation bei. Die Jugendorganisationen werden direkt vom Vorstand, den sie als „Emir“ (Führer, Befehlshaber) bezeichnen, verwaltet.

 
 

Ausrichtung

Nach eigenen Angaben wird in der operativen Arbeit die Rolle des Islam für das Alltagsleben hervorgehoben und eine von Koran und Sunna getragene kulturelle Vielfalt in der Religionspraxis als eine positive Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Österreich dargestellt.

Die Ziele der Organisation sind als antiwestlich und antidemokratisch zu bewerten. Das politisch orientierte Theologieverständnis ist dabei auf die Etablierung einer islamischen Rechts- und Gesellschaftsordnung ausgerichtet. In vielen Schriften werden Themen wie Integration und Dialog sehr kritisch betrachtet und ein Opferdiskurs etabliert. Muslime werden vor der Gefahr der Assimilierung gewarnt.

Dabei bedient sich Milli Görüş, obwohl Gewalt und Terror strikt abgelehnt werden, auch immer wieder einer radikalen, auf Segregation ausgerichteten Sprache, wie in der oben zitierten Warnung, an Weihnachts-oder Silvesterfeiern teilzunehmen.  

Milli Görüş führt zwar keinen offenen Kampf gegen die demokratischen Werte. Aber in ihrem Staats- und Gesellschaftsverständnis kommt dem Glauben eine zentrale Rolle zu. Der Sohn Erbakans, Fatih Erbakan, bringt diese Haltung mit folgender Aussage zum Ausdruck: „Alle anderen Parteien haben Wähler, wir haben jedoch die Gläubigen“.[30]

In verschiedenen Veröffentlichungen kommt eine Ablehnung demokratischer Werte zum Ausdruck: “Wir können uns mit den Begriffen aus dem Westen nicht identifizieren und können nicht die Wächter solcher Begriffe sein, die uns von ungläubigen, tyrannischen Regimen des Westens aufgezwungen werden.  Der Westen und der  Zionismus haben in ihrem Kampf gegen den Islam einige Begriffe produziert. Demokratie ist einer von diesen Begriffen, den die Kreuzzügler vom Westen erfunden haben.“[31]

In weiteren Veröffentlichungen spielen Begriffe wie islamischer Staat, Scharia und Dschihad eine zentrale Rolle.

Darüber hinaus pflegt Milli Görüş ein traditionelles Frauenbild. Frauen und Männerorganisationen sind im Sinne der als islamisch angesehenen Geschlechtertrennung tatsächlich strikt voneinander getrennt und verfügen über unterschiedliche Organisationstrukturen. Auch in den Veranstaltungen wird auf Trennung der Geschlechter großen Wert gelegt. So wurde im Dezember 2016 auf einer Demonstration in Bregenz („Für die Menschen in Aleppo“) zum Ärger verschiedener anderer Teilnehmer/innen Organisationen von den islamischen Organisatoren eine strikte Geschlechtertrennung durchgesetzt. Unter den dafür stehenden Organisationen befand sich neben UETD, ATIB und Türkischer Föderation auch die Islamische Föderation.

 

Zusammenarbeit

Inland:

Durch die Annäherung der Milli Görüş an die AKP des türkischen Präsidenten Erdoğan  kommt es, wie bereits beschrieben, zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Organisationen der türkischen Religionsbehörde DIYANET, die in Österreich  durch die ATIB vertreten wird.

Milli Görüş arbeitet auch eng mit Organisationen aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft zusammen.

Ausland:

Milli Görüş  ist neben Österreich in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, England, Italien, Belgien und der Schweiz aktiv. Zudem bestehen direkte organisatorische Verbindungen sowohl zur AKP als auch zur Saadet Partei in der Türkei.

Referenzen

  • AKİRAZ Hakkı. Demokrasi mi Milli Görüş mü? http://www.milligazete.com.tr/demokrasi_mi_milli_gorus_mu/ismail_hakki_akkiraz/kose_yazisi/30536 (Erişim 11.12.2016)
  • BÖLÜKBAŞI, Mustafa. "Milli Görüş’ten Muhafazakâr Demokrasiye: Türkiye’de 28 Şubat Sonrası İslami Elitlerin Dönüşümü." İnsan ve Toplum Bilimleri Araştırmaları Dergisi 1.2 (2012): 166-187.
  • DİYANET:  https://fetva.diyanet.gov.tr/ (25.11.2016)
  • ERBAKAN Necmettin (1991): Adil Ekonomik Düzen, Ankara: Refah Partisi ve (1993) Adil Düzen, Ankara: Refah Partisi.
  • ERMAĞAN İsmail. Bir Medya Aktörü Olarak Milli Gazete’nin Avrupa Birliği Algısı. SDU Faculty of Arts and Sciences. Journal of Social Sciences. December 2011, No:24, pp.225-245
  • ERTEM Hüsamettin, Yaşayanların Dilinden Milli Görüş. Ravza Yayınları, İstanbul
  • KAYA, Hakan. "XVII. YÜZYILDA NAKŞİBENDİ TARİKATIN DEVLET VE TOPLUMLA İLİŞKİSİÜZERİNE BİR ÇALIŞMA (İSTANBUL, DİYARBAKIR, BURSA)." Journal of Life Sciences 1.1 (2012).
  • ÖZDEMİR, Hakan. "28 Şubat Süreci Arifesinde ve Ertesinde İki Milli Görüş Partisi: Refah Partisi (RP)-Fazilet Partisi (FP)(Karşılaştırmalı Bir Analiz)." Süleyman Demirel Üniversitesi İktisadi ve İdari Bilimler Fakültesi Dergisi 20.2 (2015).
  • TUTHAL, Abdullah. Osmanlı'nın muhteşem süvarileri: Deliler. Doğan Kitap, 2011.
  • YAVUZ Hakan, Modernleşen müslümanlar: Nurcular, Nakşiler, Milli Görüş ve AK Parti. Hakan Yavuz. Kitap Yayinevi, İstanbul 2005 s.279 – 323

Anmerkungen

[1] https://ifwien.at/moscheen/ (abgerufen 23.1.2017)

[2]https://www.facebook.com/avusturyagunlugu/videos/10154847877247033/?autoplay_reason=gatekeeper&video_container_type=0&video_creator_product_type=2&app_id=2392950137&live_video_guests=0 (abgerufen  09.12.2016)

[3]https://www.facebook.com/IFWIEN/photos/a.152806468220263.1073741829.135218809979029/609904752510430/?type=3&theater (abgerufen 09.12.2016)

[4] https://www.hasene.org/

[5] http://www.meinbezirk.at/simmering/lokales/simmering-aus-fuer-tuerkisches-gymnasium-d1409595.html (abgerufen 20.02.2017), http://www.meinbezirk.at/simmering/lokales/islamische-schule-baut-weiter-projekt-auf-eis-d1736000.html (abgerufen 20.02.2017)

[6] https://www.igmg.org/fileadmin/magazine/perspektif/2013/2013-06/index.html (abgerufen 23.1.2017): Ali Özgür Özdil, Avrupa’a Islam Ilahiyati Kurumlari, S. 26 ff.

[7] http://www.irfanevleri.org/wp-content/uploads/2016/11/ie_camia.pdf (17.11.2016)

[8] http://www.irfanevleri.org/

[9] http://www.agd.org.tr (abgerufen 09.12.2016)

[10] http://www.tv5.com.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[11] http://www.anadolugenclik.com.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[12] http://www.esam.org.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[13 https://www.igmg.org/tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[14] http://www.ehad.org.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[15] http://www.ikev.com.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[16] http://www.ogder.org/tr/default.asp (abgerufen 09.12.2016)

[17] http://tekder.org.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[18] http://www.esder.org.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[19] http://cansuyu.org.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[20] http://www.eskad.org/ (abgerufen 09.12.2016)

[21] http://www.milligazete.com.tr/default.aspx (abgerufen 09.12.2016)

[22] http://www.saadet.org.tr/ (abgerufen 09.12.2016)

[23] http://www.milligazete.com.tr/iste_saadet_kadrolari/49892 (5.1.2017)

[24] Verfassungsschutzbericht Berlin 2006, S. 238.

[25] http://sabahulkesi.com/

[26] http://www.meinbezirk.at/freistadt/lokales/gestatten-muslim-aktion-zum-abbau-von-vorurteilen-d1668765.html (abgerufen 23.1.2017)

[27] http://derstandard.at/1379292417833/Der-Milli-Goerues-Mann-in-der-SPOe (abgerufen 23.1.2017)

[28] http://www.meinbezirk.at/freistadt/lokales/gestatten-muslim-aktion-zum-abbau-von-vorurteilen-d1668765.html (abgerufen 23.1.2017)

[29] http://www.orduca.com/baskan-tasdogen-vali-balkanlioglunu-ziyaret-etti/ (abgerufen 9.1.2017)https://www.facebook.com/yozgatvaliligii/photos/a.800804276674357.1073741827.800802156674569/1237211609700286/?type=3&theater (abgerufen 9.1.2017)

[30] ÖZDEMİR, Hakan. "28 Şubat Süreci Arifesinde ve Ertesinde İki Milli Görüş Partisi: Refah Partisi (RP)-Fazilet Partisi (FP)(Karşılaştırmalı Bir Analiz)." Süleyman Demirel Üniversitesi İktisadi ve İdari Bilimler Fakültesi Dergisi 20.2 (2015).

[31] Akkiraz Hakkı. Demokrasi mi Milli Görüş mü? http://www.milligazete.com.tr/demokrasi_mi_milli_gorus_mu/ismail_hakki_akkiraz/kose_yazisi/30536 (Erişim 11.12.2016)

 

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