Islamisches Zentrum der Bosniaken von Österreich "Ebu Hanife"

Moscheeneinrichtung



Das Islamisches Zentrum der Bosniaken von Österreich "Ebu Hanife" ist  Teil der Bosniakischen Kultusgemeinde Ost West . Der Verein wurde am 24. April 1994 erstmals vereinsrechtlich registriert. Er ist auch unter dem Namen Dzemat El Iman bekannt. Der Obmann oder der Leiter-Imam vertreten den Verein nach Außen. Regelmäßig finden in den Räumlichkeiten des Vereins Freitagsgebete statt.

 

Dachverband

Wichtiger Hinweis
Nach den aktuell vorliegenden Informationen werden die Strukturen innerhalb der IGGÖ geändert. Die islamischen Verbände haben die Anzahl ihrer jeweiligen Kultusgemeinden reduziert. Die islamischen Verbände sollen demnach mit nicht mehr als einer Kultusgemeinde in den Gremien der IGGÖ vertreten sein.
Die tatsächliche Anzahl an Moscheen und Kultusgemeinden ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch unbekannt, weil die zuständigen Stellen die Informationen hierzu derzeit nicht zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund können die hier dargestellten Organisationsformen vom aktuellen Stand abweichen. Sobald die neuen offiziellen Informationen veröffentlichet werden, erfolgt eine Aktualisierung der Berichte. Es ist dennoch davon auszugehen, dass die neuen Strukturen keinen großen Einfluss auf die ideologisch-theologische Ausrichtung der Verbände haben werden.

Bosniakische Kultusgemeinde
Obwohl beide Länder eine lange gemeinsame Geschichte verbindet, gehen die heute in Österreich vorfindlichen bosniakischen Einrichtungen im engeren Sinn auf das Wirken der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandenen bosniakischen Diaspora zurück. Die erste Einrichtung dieser Art, die von bosniakischen Gastarbeitern in Österreich ins Leben gerufen wurde, ist der Verein bosnischer Muslime „Gazi Husrev-beg“ mit Sitz in Wien. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 6. Oktober 1990, mit den entsprechenden Vorbereitungen wurde jedoch bereits im Jahr 1987 begonnen.1 Mit dem Beginn des Bosnienkriegs Anfang der 1990er-Jahre sahen sich viele Menschen zur Flucht gezwungen – 85.000 Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina fanden zwischen 1992 und 1995 in Österreich Aufnahme. In der Folge wuchs der Bedarf sowohl an religiöser Betreuung als auch an humanitärer Hilfe für in Bosnien und Herzegowina zurückgebliebene oder in andere Länder des ehemaligen Jugoslawiens ausgewanderte Familienangehörige und Bekannte. Dies ließ bundesweit eine Reihe weiterer Vereine entstehen, die auch über Gebetsräumlichkeiten verfügten und den Zweck von Moscheen erfüllten.2 Nachdem diese Vereine lange Zeit eigenständig agiert hatten, ohne dass die Zusammenarbeit und Verbindung zwischen ihnen formell geregelt oder auf irgendeine Weise koordiniert worden wäre, kam es schließlich im Oktober 1995 zur Gründung des Dachverbands bosnisch-islamischer Vereine in Österreich (heute Verband bosniakisch-islamischer Vereine IZBA). Unter diesem versammelten sich alle bosniakischen Vereine, die sich der Pflege der islamischen Tradition der Bosniaken und der Organisation ihres religiösen Lebens verschrieben hatten. Weitere Aufgaben sah der Verband in der Wahrung der bosnischen Muttersprache, der bosniakisch-islamischen Tradition und der bosniakischen Kultur. Heute zählt der Verband 39 Mitgliedsvereine.3 Bis 2016 hatte jeder Mitgliedsverein seine eigenen Statuten, die sich inhaltlich voneinander unterschieden. Dies sollte sich mit der Novellierung des Islamgesetzes im Jahr 2015 ändern – ab da war religiöses Engagement der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

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KONTAKT
Buchengasse 44
1100 Wien
wien
 
WEITERE INFORMATION
Bosnien
Bosnisch
IZBA
Bosniakische Kultusgemeinde Ost West
24 April, 1994
Islamische Glaubensgemeinschaft in Bosnien-Herzegowina (IGG BiH)
Hanafitisch
519099824
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